Katastrophenalarm Ruhpolding
09.05.2026 Katastrophenalarm in Ruhpolding – der Berg brennt immer noch im Wasserschutzgebiet Laubau, auch wenn es nur mehr stellenweise raucht. Wir unterstützen mit der BW Altötting mit unserem Spezialmaterial für Bergwaldbrand, Expertise und WoManPower vor Ort. Ziel ist es, die Feuerwehr In Zusammenarbeit mit der Bergwacht Ruhpolding zu unterstützen, die noch immer zahlreichen, brandgefährlichen Glutnester zu bekämpfen. Wenn verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten, gilt es koordiniert vorzugehen. Früh morgens wird schon Wasser via Helikopter ins Einsatzgebiet geflogen. Das erfordert sehr viel Präzision, denn die stationären Wasserauffangbehälter in der Nähe der Einsatzstelle müssen mit den Wasserbehältern, die mit langem Seil am Hubschrauber geflogen werden, im Waldgelände getroffen werden ohne sich in den Bäumen zu verhängen. Das alpine Gelände, in dem wir uns alle bewegen, ist stark verbrannt und zum Teil sehr absturzgefährdet. Wir helfen bei der Gefahreneinschätzung: Wo kann man gesichert ins Gelände gehen? Die Sicherungsmöglichkeiten im verbrannten Gelände sind zum Teil stark limitiert und benötigen Expertise in der Einsschätzung. Wir sorgen dafür, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicher über unser hitzebeständiges Spezialmaterial, z.B. Geländerseile, an die Einsatzstelle gelangen. Zur Brandbekämpfung im Steilgelände sichern und begleiten wir die Feuerwehr am speziell dafür konzipierten Seil – am Ende des Seil befindest sich ein Stahlstropp, d.h. ein ummanteltes Stahlseil, das verhindert, dass das Seil mit Gerätschaften wie z.B. Motorsäge, Hacke etc. durchtrennt werden kann. Zudem ist es Aufgabe der Bergwacht, die medizinische Absicherung im unwegsamen Gelände zu gewährleisten. Hand in Hand: Bergwacht, Feuerwehr, Alpinpolizei und Bundeswehr- gemeinsam stark! 💪💪💪
